Wenn das Universum dir ein Zeichen sendet…

Wenn das Universum dir ein Zeichen sendet…

Antje und ich waren in unserer Lieblingsstadt Kopenhagen. Wir wollten ausprobieren, wie es ist, von unterwegs zu arbeiten, gleichzeitig Neues zu entdecken und unser eigenes kleines Abenteuer zu erleben. Darüber hinaus wollten wir etwas Abstand gewinnen zu verschiedenen unternehmerischen Herausforderungen. Schließlich hatte ich vor ein paar Wochen beschlossen, die Druckerei zu veräußern und etwas Neues zu starten.

Just an diesem Tag kam mal wieder eine von den typischen Herausforderungen auf mich zu, etwas, das mich zweifeln ließ, mich verunsicherte und das eine oder andere in Frage stellte. Gedankenverloren spazierte ich mit Antje durch einen Park in Kopenhagen, als ich plötzlich vor der Büste von Churchill stand. Ich musste laut auflachen, wird Churchill doch so oft und gerne in tausenden von Büchern mit „Nicht aufgeben“ zitiert oder mit dem Zitat in dem Bild. Ok, dachte ich in dem Moment, so sei es. Aufgeben ist keine Option, Mut zusammennehmen und weitermachen.

Das Universum sendet uns oft Signale. Manchmal sind sie kleiner und undeutlicher, aber offenbar wollte in diesem Fall das Universum sichergehen, dass ich den Wink verstand. Danke – ja, ich habe verstanden.

Seitdem sind Antje und ich konsequent den Weg weitergegangen, haben uns auf die Stolpersteine gestellt, die Aussicht genossen und sind weitergegangen.

Genau das wünsche ich dir auch. Bist du achtsam für die Signale, die das Universum dir schickt?

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Es gibt sicher genügend Dinge, die wir aufschieben könnten. Viel von dem, was wir tun, geschieht automatisch. Vieles, weil wir das Gefühl haben, zu müssen und noch mehr, weil wir jemandem gefallen wollen oder die Konsequenzen fürchten.

Die meisten der Aufgaben, mit denen wir unseren Tag verbringen, könnten sicher mal verschoben werden. Leider entscheiden wir uns allzu oft dafür, die Dinge aufzuschieben, die uns glücklich machen.

Warum ist das so? Da gibt es eine Vielzahl an Glaubenssätzen, die uns das ganz genau erklären. DU MUSST ERST NOCH… DU BIST ES NICHT WERT… ERST DIE ARBEIT, DANN DAS VERGNÜGEN… und noch viele, viele mehr. Die Dinge, die uns glücklich machen, sind in der Regel erst mal leise. Sie drängen sich nicht in den Vordergrund, sie sind nicht dringlich. All dies lässt sie hinter den lauten, dringenden, ach soooo wichtigen Aufgaben zurückstehen. Nur, was ist ein Leben ohne Glücklichsein?

Ich möchte dir eine Idee näher bringen. Trainiere deinen Glücksmuskel. Plane jeden Tag Momente des Glücklichseins bewusst in deinen Tagesablauf ein. Sei es der Espresso am Fenster, der kurze Spaziergang um den Block, deine Lieblingspraline, dein Lieblingsmusikstück, dein Sport, die Comedyserie oder was immer dir kleine Glücksmomente beschert. Plane sie als festen Termin in deinem Kalender ein, zelebriere sie, nimm sie als die wichtigsten Termine des Tages, denn das sind sie auch.

Du schaffst mit diesen Terminen Achtsamkeit für dich selbst und steigerst damit deinen Selbstwert und dein Wohlbefinden. Nimm dir Zeit zum Glücklichsein, es lohnt sich.

Das musste mal gesagt werden!

Das musste mal gesagt werden!

Ich hoffe, du sagst es dir jeden Morgen, Mittag, Abend. Am besten mindestens dreimal täglich.

Nein, das ist nicht verrückt, auch nicht überheblich oder narzisstisch…

Es ist wichtig, dass du das für dich erkennst. Wenn du erkennst, wie wertvoll du bist, brauchst du die Anerkennung von außen nicht mehr. Du brauchst niemandem zu gefallen, außer dir selbst. Das macht frei und glücklich.

Ich persönlich glaube, dass es unser Geburtsrecht ist, glücklich zu sein. Erst wenn wir uns keine Gedanken mehr darüber machen, ob wir allen gefallen, können wir wirklich wir selbst sein.

In diesem Sinne zitiere ich hier mal Charlie Chaplin:

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“, aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.

Also stell dich vor den Spiegel, lächle dich an und sag dir, wie wertvoll du bist.

Die Magie des Lächelns

Die Magie des Lächelns

Ist dir schon mal aufgefallen, dass, wenn du morgens schon missmutig aufstehst, der Tag sich genau so weiterentwickelt?

Ich lade dich ein, mal ein Gegenexperiment zu starten. Starte doch mal morgens damit, dich 60 Sekunden im Spiegel anzulächeln. Lass dich einfach mal darauf ein und finde heraus, was es mit dir macht. Anschließend schenke jedem Menschen, dem du begegnest ein bewusstes, echtes Lächeln und sei gespannt auf die Reaktionen.

Diese Übung wird dich in Erstaunen versetzen – garantiert.

Übrigens noch spannender wird das Experiment, wenn du dich so gar nicht danach fühlst, du eigentlich lieber im Bett bleiben möchtest.

Stärke dein Selbstvertrauen…

Stärke dein Selbstvertrauen…

Wir Menschen vergessen allzu oft, was wir schon alles geschafft und bewirkt haben.

Was haben wir schon Gutes in die Welt getragen? Was haben wir an kleinen Schritten dazu beigetragen, dass die Welt ein besser Ort wird? Welche, wenn auch kleinen, Schritte, Dinge, Beiträge haben wir geleistet?

Ich habe eine Challenge für dich. Ich wette, du schaffst es nicht, 100 Dinge aufzuschreiben, auf die du stolz bist.

Mein Tipp: Setze dich an deinen Lieblingsort, nimm dir dein Tagebuch, Notizbuch oder Journal und deinen Lieblingsstift und fang an zu schreiben, von Hand!
Schaffe einen magischen Moment für dich.

Mein Wunsch: Schreibe mir in die Kommentare, wie sich diese Challenge für dich angefühlt hat und was sie dir bedeutet, nachdem du sie für dich erfüllt hast.

Ich wünsche euch einen magischen Tag.