Bist du proaktiv oder wartest du lieber ab?

Bist du proaktiv oder wartest du lieber ab?

Wir alle wünschen uns eine bessere Welt, ein besseres Klima, wertschätzenden Umgang miteinander und und und…

Die Frage ist, was trägst du dazu bei? Wartest du lieber ab, was andere tun oder startest du proaktiv, deine Welt jeden Tag ein klein wenig besser zu machen?

Du brauchst Ideen?

Lächle die Verkäuferin an, die dich gerade bedient.
Sag danke und bitte.
Höre hin, wenn jemand mit dir spricht.
Rufe jemanden an und sag ihm etwas Nettes.

In diesem Sinne – bereichere die Welt.

Auf welche Dinge setzt du deinen Fokus?

Auf welche Dinge setzt du deinen Fokus?

Wir Menschen werden schon früh in unserer Entwicklung darauf programmiert, auf die Fehler zu achten.

In der Schule gibt es den Rotstift, der dich auf die Fehler aufmerksam macht und dir zeigt, was alles falsch ist. Kritik gibt es oft, echtes, wertschätzendes Lob dagegen eher selten. Wenn gelobt wird, geschieht dies meistens, um zu manipulieren.

Ich lade dich ein, heute mal bewusst deinen Fokus auf die positiven Dinge in deinem Leben zu lenken.

Vielleicht hast du ja Lust, dein Highlight des heutigen Tages mit mir zu teilen? Lass uns heute nur gute Nachrichten in die Welt tragen.

Ich bin sehr gespannt.

Ich freue mich gerade darüber, wie wunderbar die Sonne in unser Büro scheint.

In diesem Sinne habt einen wunderbaren Tag.

Wann hast du das letzte Mal etwas Neues probiert?

Wann hast du das letzte Mal etwas Neues probiert?

Ich bin ein Entdecker, das steckt in mir. Deshalb kann ich mich für neue, spannende Dinge schnell begeistern. Dennoch steckte ich in meinen Mustern fest und habe oftmals meine Leidenschaft, Neues zu probieren, als gewollte Ablenkung von meinem Fokus genommen.

Jetzt mit ein bisschen mehr Abstand kann ich das für mich besser einschätzen. Klar, ich bin immer noch leidenschaftlicher Entdecker und probiere gerne rum. Sei es beim Kochen, beim Fotografieren, beim Laufen, beim Meditieren oder in der Hypnose.

Die Hypnose hat sich hierbei als ein wunderbares Feld für Ausprobieren, Kreativität und Individualität gezeigt.

Jeder Mensch ist anders und jede Hypnose dementsprechend auch. Das lässt viel Raum für Kreativität, selbstverständlich gepaart mit fundiertem Wissen, denn Klienten sind keine Versuchskaninchen.

Das Eingehen auf den Einzelnen, das Reagieren auf das Unterbewusstsein des Klienten, der Umgang mit seinen Reaktionen, all das macht das Arbeiten als HypnoMasterCoach so abwechslungsreich und spannend. Faszinierend sind dann auch die Ergebnisse. Ziele werden erreicht, dem Menschen geht es durchweg besser, ein neuer Lebensweg beginnt, Leichtigkeit kehrt ein. So vielfältig wie die Menschen und Herausforderungen sind auch die Ergebnisse und das ist wunderbar.

Je mehr diese Erkenntnis reift, umso spannender finde ich die Coachingbranche. Die selbsternannten „Ich habe ein System und damit wirst du erfolgreich -Coaches“ finde ich spannender denn je. Sie spielen mit den Hoffnungen der Menschen, schaffen Abhängigkeiten, generieren oftmals Frust, denn im Zuge der Profitgier und Selbstüberschätzung hinterfragen sie gar nicht erst, ob das „System“ überhaupt zu dem Menschen passt. Es werden Abhängigkeiten geschaffen und nicht Selbstermächtigungen, es wird Selbstverantwortung propagiert, wo das System nicht zum Klienten passt und allzu gerne stellen sich diese Coaches auf einen Sockel, machen sich zum Guru, zum einzig Erleuchteten.

Ziel des Coachings und auch der Hypnose sollte aus meiner Sicht sein, den Klienten Selbstermächtigung zu lehren, ihn zu begleiten, ihn zu spiegeln, ihn individuell zu betreuen und nicht, ein „erprobtes“ System überzustülpen. Sinnbildlich dazu passt wunderbar, was ich in der Ausbildung zum HypnoMasterCoach erlernt habe. Die Verabschiedung eines Klienten nach erfolgreicher Hypno-Analyse lautet: „Ich wünsche dir ein schönes, erfolgreiches Leben…“ Kein auf Wiedersehen oder gar bis bald. Einfach ein Ende.

In diesem Sinne, probier doch einfach mal was Neues aus, anstatt der Masse hinterherzulaufen und den Verlockungen des Erfolgssystems zu erliegen.

Warum Zielplanung nicht immer zielführend ist.

Warum Zielplanung nicht immer zielführend ist.

Ein Ziel muss SMART sein, möglichst groß, am besten noch größer, messbar und ganz wichtig: unterteilbar in kleine Schritte, mach dir ein Visionboard…

Ich habe all das für mich jahrelang gemacht. Hat es mir geholfen? Nein.

Warum war das so? Gelten die Dinge für mich nicht? Ich habe mich so oft gefragt, warum es mir nicht gelingt, viele von meinen Zielen zu erreichen. Die große Herausforderung hierbei war, nicht in den Modus der selbstzerstörerischen Negativspirale zu rutschen. Heute ist mir klar, warum ich viele meiner Ziele nicht erreicht habe – mir fehlte der Sinn, mein Warum.

Dazu kamen meine Selbstsabotagen, meine Blockaden, meine Glaubenssätze und meine Verhaltensmuster. Eine spannende Erkenntnis.

In dem Modus, in dem ich unterwegs war, konnte ich meine Ziele nicht erreichen – ich stand mir schlichtweg selbst im Weg. Habe ich das erkannt? Nein! Konnte ich das erkennen? Nein! Konnte ich die Verantwortung dafür übernehmen? Nein! Warum? Es war nötig, erst einmal die Grundvoraussetzungen zu schaffen.

Also rein ins Coaching, dem Ganzen auf den Grund gehen. Herausfinden, warum ich immer wieder in die gleichen Muster verfalle. Dank Marion Lang gelang das und ich landete in der Hypno-Analyse. Nun ist mir mein Warum klar, der Sinn, für den ich morgens aufstehe. Funktionieren Ziele und Zielplanung jetzt für mich? Zum Großteil ja, in vielen Fällen übe ich noch. Denn 50 Jahre lang erlernte und gelebte Muster verschwinden trotz Hypno-Analyse nicht von heute auf morgen. Was sich definitiv verändert hat, ist der Umgang damit, der Umgang mit den verschiedensten Situationen, in denen ich früher immer wieder in die gleichen Muster verfiel. Habe ich Ziele? Ja. Sind sie groß? Ja. Erfüllen sie mein WARUM? Ja. Sind sie messbar? Jein. Warum? Ich habe eine große Vision, ein großes Ziel. Das ist mein Leuchtturm, das wo ich in den nächsten Jahren hin möchte. Die Zwischenziele auf dem Weg dorthin, die sind messbar. Einzelne kleine Schritte, nicht über ein Jahr hinaus geplant. Das ist für mich der Weg. In einem Jahr bin ich längst nicht mehr der Gleiche, durch meine Weiterentwicklung sind auch meine Ziele dynamisch geworden. Das ist nun etwas, das für mich funktioniert. Früher bin ich von Ziel zu Ziel gehetzt, zwischendrin habe ich die Lust verloren und mich auf ein anderes Ziel konzentriert, habe meinen Fokus verloren und letztlich kein Ziel wirklich erreicht.

Seit ich sinnorientierte Ziele habe, funktioniert es für mich. Probiere es aus, vielleicht ist das auch für dich ein Weg.

Wieder zurück im Hier und Jetzt

Wieder zurück im Hier und Jetzt

Ich fühle mich jeden Tag frei. Es gibt nur eine Einschränkung und die durfte ich in den letzten 3 Wochen kennenlernen.

Lass mich ein wenig ausholen. Die letzten Monate haben Antje und ich Vollgas gegeben, ganz gleich, ob es ums Tagesgeschäft ging, um die Abwicklung der alten Firma, um den Aufbau der Lernschmiede, um Sport, Ernährung, Fortbildung. Es hat sich alles gut und richtig angefühlt, es war auch kein Muss dahinter, alles geschah freiwillig. Was wir dabei allerdings außer Acht gelassen haben, bzw. was auf der Strecke blieb, war Regeneration, waren Pausen. Wir haben gedacht es steht ja bald ein Urlaub an, da können wir Pause machen…

Stimmt, Pause haben wir gemacht, auch über den Urlaub hinaus, wenn auch nicht freiwillig. Eine Virusinfektion streckte uns beide nieder. Kaum waren wir in Dänemark angekommen, verordnete uns unser Körper eine Zwangspause. Drei Wochen, in denen fast nichts ging. Seit letzter Woche geht es langsam wieder bergauf.

Ich fühle mich nach wie vor frei, jedoch hat mir mein Körper auch gezeigt, worauf es zudem noch ankommt. Frei sein, frei leben, frei entscheiden heißt auch entscheiden, wann ich mir Ruhepausen gönne, denn ohne Ruhepausen und Regeneration folgen zwei Konsequenzen. Erstens, nur in den Ruhepausen entsteht Wachstum und zweitens nimmt dir ein Körper, dem du keine Ruhepause gönnst, die Freiheit. Heute kann ich getrost sagen, ich habe gelernt und weil Freiheit einer meiner wichtigsten Werte ist, weiß ich Ruhepausen zu schätzen und lasse sie klar in mein Leben. Auch und sogar gerade wenn Vollgas geben soviel Spaß macht.

Achtest du auf deine Pausen?