Die Zukunft ist ungewiss, sie wird jeden Tag neu geschrieben durch unser Handeln und unsere Gedanken. Gerade in Krisen wie der jetzigen wird uns das ganz deutlich vor Augen geführt.

Im Augenblick trete ich voller Demut einen Schritt zurück, versuche achtsam mit mir und meinem Umfeld zu sein und denke über die Chancen nach.

Meine Chancen, die Chancen unserer Gesellschaft, die Chancen, uns neu zu besinnen, zu orientieren, zu erfinden. Was ist wirklich wichtig? Wie wollen wir in Zukunft leben? Was wollen wir in Zukunft tun? Welchen Beitrag wollen wir leisten? 

Das Gute an der jetzigen Situation ist, im Moment habe ich die Zeit dafür. Denn auch an uns geht der Virus nicht spurlos vorbei. Die meisten unserer Kunden haben aktuell kein Einkommen, mussten ihre Geschäfte schließen oder dürfen sie nicht betreiben. Eine schreckliche Situation für alle. 

Mein Weg führt mich nun zurück zu mir selbst, aufmerksam beobachten, was passiert, die eigenen Themen und Ziele überdenken und dabei im Hier und Jetzt sein. Aktuell ist die Entwicklung noch nicht einzuschätzen. Was „danach“ passiert, kann noch niemand sagen. Doch was bedeutet das für mich? Natürlich mache ich mir Gedanken über mein Geschäft. Was werden die Menschen wirklich von mir brauchen? Wie kann ich größtmöglichen Nutzen stiften? Wie kann ich am besten unterstützen?

Doch die Antworten finde ich nicht da draußen, nicht in hypothetischen Annahmen, was wohl kommen wird, sondern nur in mir selbst. 

Deshalb mache ich mich auf den Weg, auf den Weg in mein Innerstes, verfeinere, optimiere und bin achtsam.

Ich tue das, was mir gut tut, lerne, lese, arbeite Dinge aus, die mir Spaß machen, gehe spazieren, fotografiere, telefoniere mit Menschen, tausche mich aus, beruhige, bin da – einfach im Hier und Jetzt und auf dem Weg. 

Welchen Weg gehst du?

Dein Ralf