In der aktuellen Zeit und Situation können wir wählen, fallen wir in Aktionismus oder besinnen wir uns auf uns selbst. Der scheinbare Kontrollverlust, den wir gerade erleben, zeigt noch einmal deutlicher, wie fragil all das vermeintlich Sichere, Kontrollierbare, Planbare tatsächlich ist. 

Was ist denn nun das Gute an dieser schrecklichen Lage, die uns gerade aufgezwungen wird?

Wir werden zum Stillstand gezwungen, werden eingeschränkt in unserer Freiheit, so sie denn eine ist. Der eine oder andere kommt zur Ruhe und entdeckt seine Kreativität wieder. Wieder ein anderer stellt fest, dass er sein Leben so nicht weiterführen möchte und wendet sich seinen Träumen zu. Noch andere fangen an, am Gras zu ziehen, weil es nicht schnell genug wächst, verfallen in Aktionismus, um dann enttäuscht festzustellen, es geht nicht auf. Die Realisten behalten einen kühlen Kopf, tun das Notwendige und suchen die Chancen in dem, was in der Zukunft vielleicht kommt.

Ich glaube, wir Menschen haben eine große Chance vor uns. Wir haben die Chance, die Welt ein Stück weit besser zu machen, indem wir wieder beginnen, auf unsere Träume zu hören, fernab von allem Materiellen, die Dinge für uns wieder entdecken, für die wir mal gebrannt haben, die wir aufgegeben haben, weil „man“ das nicht macht, es nicht anerkannt ist oder was auch immer.

Ich habe meine Träume klar vor Augen und wenn die Welt die Chance ergreift, werden ganz viele davon wahr.

Bleibt gesund.